Motivation

Motivation ► Motivationssprüche, Motivationssongs und mehr

Was ist Motivation?

Motivation. Der Wortursprung ist lateinisch „motus“ und heißt Bewegung, Antrieb. Die Bezeichnung Motivation ist auf das lateinische Verb movere (bewegen, antreiben) zurückzuführen. Motivation umfasst alle Motive eines Menschen, die ihn zu bestimmten Entscheidungen und Handlungen bewegen. Häufig wird zwischen den Motivationsformen intrinsisch (von innen bzw. einem selbst) und extrinsisch (also von außen) unterschieden.

In der Maslowschen Bedürfnispyramide beschreibt der US-amerikanische Psychologe Abraham Maslow die menschlichen Bedürfnisse und Motivationen in einer hierarchischen Struktur: Physiologische Bedürfnisse, Sicherheitsbedürfnisse, Soziale Bedürfnisse, Individualbedürfnisse, Selbstverwirklichung. Ein Bedürfnis beeinflusst nur das Handeln, solange es unbefriedigt ist. Maslow war der Ansicht, dass sich die Menschen erst dann auf die Bedürfnisse der höheren Stufen konzentrieren können, wenn sie die Bedürfnisse auf den unteren Stufen weitgehend befriedigt haben.

Die Macht des sozialen Umfelds

Die persönliche Motivation ist aber nicht nur eine Sache der eigenen Person, sondern auch des persönlichen Umfelds. „Wir sind der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen wir uns am meisten umgeben“, sagte Motivationstrainer und Autor Jim Rohn. Mit welchen fünf Menschen umgibst du dich am meisten? Welche Bezugspersonen prägen dein Leben, deine Werte, Glaubenssätze und Handlungen am meisten?

In den 1930er Jahren begannen Wissenschaftler der Harvard University mit der weltweit längsten Studie zum menschlichen Glück – der Grant Study. Sie begannen mit einer Gruppe von Harvard-Studenten und verfolgten sie dann über 85 Jahre lang auf der Suche nach Mustern. Einige der Studierenden führten ein extrem glückliches, erfülltes Leben. Andere weniger. Auf die Frage nach den Unterschieden beider Gruppen, entdeckten die Forscher*innen wichtige Kriterien. Der wichtigste Einzelfaktor für Glück war: Soziale Verbundenheit.

Die Kernaussagen dieser Harvard-Studie zum Thema Glück sind:

  • Je besser unsere Beziehungen sind, desto glücklicher sind wir
  • Es ist besser, ein paar enge Beziehungen zu haben, als quantitativ viele Freunde zu haben
  • Wir können in jedem Alter die Qualität unserer Beziehungen verbessern. Dies wird unser Glück direkt verbessern

Das Paradox von Selbstdisziplin und Motivation

Erkenntnisse aus Hirnforschung und Motivationspsychologie zeigen, dass eine permanente Selbstkontrolle langfristig wenig Erfolg bringt und signifikant zu Erschöpfung und Demotivation beitragen kann. Irgendwann ist mutiges Handeln gefragt. Denn auf Motivation kann man nicht warten, Motivation entsteht, sobald wir handeln. „Handlungen heilen Angst“, heißt es so schön. Erst durchs Tun kommen Motivation, Mut und Selbstvertrauen.

Interessant ist, dass aber kontinuierliche Selbstdisziplin dauerhafte Motivation schafft. Beim Sport sehen wir deutlich, dass Disziplin und Kontinuität kurzfristig zu Erschöpfung und Frust führen können, mittel- und langfristig aber zu Vitalität, Energie und gesteigerter Lebensfreude.

Der Marshmallow-Test: Was Selbstdisziplin bewirkt

Die Auswirkung von Selbstdisziplin auf das gesamte Leben wird durch ein wissenschaftlich renommiertes und weltweit beachtetes Experiment der Stanford University bewiesen. In diesem Test hat Walter Mischel, ein weltbekannter Psychologe und Erfinder des Marshmallow-Tests, mit weiteren Psychologen Vorschulkindern je einen Marshmallow vorgesetzt und dann vor die Wahl gestellt: Den einen Marshmallow sofort essen oder warten, um später zwei zu bekommen.

Die Forscher fanden in langjährigen Nachbeobachtungsstudien heraus, dass diejenigen Kinder, die sich unter Kontrolle hatten und warteten, im Erwachsenenleben:

  • Leichter mit Kritik und Frustration umgehen konnten
  • Ein stärkeres Selbstwertgefühl hatten
  • Stabilere Beziehungen führten
  • Höhere Bildungsabschlüsse erreichten

Dieser Test wurde mehrfach wiederholt, verändert und verifiziert. Und immer konnte er nachweisen, wie stark Selbstdisziplin unsere Persönlichkeit prägt und wie sehr sie uns dabei hilft, unser Leben zu meistern und unsere Ziele zu erreichen. Erfolg folgt der Selbstdisziplin – und Beständigkeit.

Motivation steigern: Der Weg zu deinem Potenzial

Warum auch immer du deine Träume noch nicht verwirklicht oder aufgegeben hast: Dein Traum, deine Ziele sind möglich. Oder anders gesagt: Der Kern, um den es dir bei deinen Träumen und Zielen geht, ist möglich. Doch die meisten von uns arbeiten nicht wirklich mehr an der Realisierung ihrer Träume. Sie hören irgendwann auf zu wachsen, sie hören auf an sich selbst zu arbeiten, sich zu entwickeln, sich anzutreiben, etwas zu riskieren und an die Möglichkeit der Veränderung und der Erreichung der eigenen Ziele zu glauben. Doch auf dem Weg zu deinen Zielen, so sehr dieser auch streckenweise mit Enttäuschungen und Herausforderungen gepflastert sein wird, wirst du einen verborgenen Schatz entdecken: Dich selbst in deinem wahren Potenzial.

Mach dir keine Gedanken über deine Umstände, dein Alter, deine Bedingungen, deine Vergangenheit. Alles fängt mit einem JA zu deinem neuen Leben an, mit einem JA zu deinen Zielen, einem JA zu deinen Träumen, einem JA zu deinem Potenzial, einem JA zu deinen Möglichkeiten und einem JA zu dir selbst. Keiner weiß, nicht einmal deine stärksten Kritiker und alle Miesepeter und Bedenkenträger deiner Umgebung, was die Zukunft für dich bereithält. Es scheint einfach zu sein, sich mit dem niedrigsten Standard basierend auf deiner Vergangenheit abzufinden. Doch keiner kann bestreiten, dass in der Zukunft etwas Großes auf dich warten kann, wenn du bereit bist und den Mut dazu hast, an dich und deine Zukunft zu glauben. Und den ersten Schritt machst!

Wer Neues will, muss neu denken. Wir sind nicht Opfer unserer Umstände, wir sind das, was wir daraus machen. Nicht unsere äußere Welt erschafft unsere innere Welt, sondern unsere innere Welt erschafft unsere äußere Welt. Die Gestaltung unserer Realität hängt maßgeblich davon ab, wie unser Bewusstsein die Welt wahrnimmt und deutet.

Das Paradoxon der Veränderung

Hierbei kommt ein Paradoxon ins Spiel: Das, was dich bisher motiviert und womit du Negatives kompensiert hast, hält auch deinen Status-quo aufrecht. Wer Neues will, muss bereit sein, schonungslos hinzusehen, wo er oder sie gerade steht und bereit sein, die alten Muster zu durchbrechen. Und dazu gehört auch Mut, genau das, was dich an diesen Punkt in deinem Leben geführt hat, aufzugeben. Denn wer nichts riskiert, der kann nicht wachsen, sich nicht entwickeln und nicht die beste Version seiner selbst werden.

Es gibt nicht DEN perfekten Moment, sein Leben zu verändern und wieder anzufangen, an sich und seine leuchtende Zukunft zu glauben. Im Alltagsgefecht gibt es immer Störfeuer, Bedenken, viel Arbeit, wenig Energie und Menschen, die nach unserer Aufmerksamkeit und Hilfe schreien. In diesem „wenn alles perfekt ist, dann werde ich anfangen mein Leben zu verändern und richtig zu leben“-Korsett wirst du zum Gefangenen deiner selbst. Der perfekte Zeitpunkt hat nichts mit Wenns und Danns zu tun. Der perfekte Zeitpunkt liegt immer nur im Jetzt! Und dazu musst du den richtigen Moment und die richtige Situation erschaffen. „Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine heißt gestern, der andere heißt morgen. Also ist heute der richtige Tag zum lieben, zum glauben, zu handeln und vor allem zum leben“, sagte schon der Dalai Lama.

Wenn die Motivation fehlt: Die Fallen erkennen

Wir Menschen scheinen es zu lieben, anderen beweisen zu wollen, warum das eigene Leid besonders schwer und unabänderlich ist. Wir werden wütend, wenn andere uns einreden wollen, wir hätten eine Wahl, wir könnten etwas anders machen und andere Resultate bekommen. Wenn die wüssten… So gewinnen wir Mitleid und Ausreden für neues Handeln und die Übernahme für die Verantwortung unseres Lebens. Wir reden uns Zufriedenheit ein („passt schon…“), kompensieren oder verdrängen unser Leid und hören auf uns zu entwickeln.

In dieser Phase setzt oft das bekannte Helfersyndrom ein, das unser Selbstwertgefühl steigern soll, uns aber am Ende in hohe Abhängigkeit von Anerkennung und Bestätigung anderer und damit einmal mehr zu Getriebenen macht. Wir beraten andere Menschen nur zu gern in genau den Bereichen, die in unserem eigenen Leben nicht gut oder richtig sind.

Und irgendwann haben wir Angst, unsere längst verdrängten Träume wieder zu sehen, zu fühlen und zu akzeptieren, dass wir sie noch immer in uns tragen. Zu sehr war unsere Vergangenheit geprägt von Misserfolgen, Enttäuschung und Aufgabe unserer Träume. Zu sehr haben wir Angst, uns wieder selbst zu enttäuschen. Unser Blick auf die Welt erfolgt durch die Brille unserer vergangenen Erfahrungen und entsprechend reagieren wir auf das Neue immer mit unseren Schablonen des Bekannten.

So finden wir uns mit einem Leben ab, das wir nicht lieben, mit einem Job, den wir hassen und der uns krank macht. Wir entwickeln eine sonderbare Erwartung, jemand anders könne, ja müsse uns das geben, an das wir selbst nicht glauben, und uns in einer Weise behandeln, in der wir uns selbst nicht behandeln. Wir erwarten also von unserem Außen das, was wir in unserem Inneren nicht fühlen. Und wir vertrauen passiv wartend der Zeit, dass sie für uns alles zum Besseren wendet.

„Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, von Geld, das wir nicht haben, um Menschen zu beeindrucken, die wir nicht mögen“.

Je weiter unser inneres Feuer erlischt, desto mehr begeben wir uns in äußere Abhängigkeiten wie Status, Macht, Anerkennung, Erfolg, Geld, schnelle Autos, Sex, Suchtmittel und Co. Wir streben konstant danach, die Bewunderung anderer zu gewinnen, Kritik oder Ablehnung zu vermeiden, Akzeptanz zu bekommen, bedeutsam zu sein und dadurch unsere eigenen inneren Gefühle der Wertlosigkeit zu kompensieren.

Der Weg aus der Falle: Selbstverantwortung

Entlarve die fatale Illusion, dass wir mit unserer Gier etwas im Äußeren finden können, was wir im Inneren verloren haben. Am Anfang jeder Veränderung steht die Selbstverantwortung für deine jetzige Situation. DEIN Leben ist das Resultat DEINER Entscheidungen. Die Verantwortung für dein eigenes Leben zu übernehmen, schafft ein Gefühl der Sicherheit und ist der Beginn einer neuen Motivation. „Im Leben geht es nicht darum, gute Karten zu haben, sondern mit schlechten Karten gut zu spielen“, schrieb Emmy Werner.

Wahrer Erfolg und wahre Größe bedeuten, viele kleine Dinge gut zu machen. Tag für Tag. Aufgabe für Aufgabe. Es ist einfach, weiter auf die Ausreden für ein Leben, das dich unglücklich macht, zu setzen. Es gehört Mut dazu, sein eigenes Leben zu leben und für sein eigenes Glück zu kämpfen und dafür einzustehen. Und es zeugt von wahrer Größe, nicht weiter die anderen, das System, die Umstände oder das Leben dafür verantwortlich zu machen, wer du bist, was du hast, wo du stehst.

Selbstmotivation: Die Zahlen des Lebens

Jeder Tag hat 86.400 Sekunden und 1.440 Minuten. Wir verbringen ca. 90.000 – 125.000 Stunden im Leben mit Arbeit. Zeit aufzuwachen und zu erkennen, dass es in diesem Moment dein Leben ist, das du verpasst, wenn du nicht aufstehst und handelst. Durch die Weisheit und das Tor der Unsicherheit finden wir erst die Sicherheit und unendliche Möglichkeiten. „Wir alle haben zwei Leben. Das Zweite beginnt, wenn wir realisieren, dass wir nur Eins haben“, schrieb Tom Hiddleston.

So, wie du deine Stunden lebst, so lebst du auch die Tage. So, wie du deine Tage lebst, so lebst du auch dein Leben. Die Worte, die du sprichst, die Gedanken, die du denkst, das Essen, das du zu dir nimmst, all das, was du tust und nicht tust, formt dein Sein, definiert deine Zukunft und bestimmt dein Schicksal.

Wenn du also in deinem Leben nicht da stehst, wo du stehen möchtest. Wenn du nicht das in deinem Leben hast, was du haben möchtest. Wenn du nicht an deine Zukunft glaubst, auf die du voller Energie, Euphorie und Motivation hinrennen möchtest: Steh auf und starte erneut. Und zwar genau so lange, bis du dein Ziel erreicht hast und das Leben lebst, das du verdienst und von dem du immer geträumt hast.

Gib nicht auf, an dich selbst und deine Zukunft zu glauben. Stell dir bitte für einen Moment vor: Das, was du wirklich möchtest, ist auf jeden Fall möglich. Was würdest du – spontan und aus dem Bauch heraus gesagt – dann tun? Was gewinnst du, wenn du dein Ziel erreicht hast? Glaubst du, dass dieses Ziel jemandem schaden könnte? Wenn ja, wie und wem?

Angst ist nicht real. Der einzige Ort, an dem Angst existiert, ist in unseren Gedanken über unsere Zukunft. Angst ist das Produkt unserer Vorstellung. Angst ist eine Wahl. Denn der Unterschied zwischen dem Erfolgreichen und dem Erfolglosen ist: Beide haben Angst, aber der Erfolgreiche handelt trotz der Angst und nutzt sie als einen Antrieb.

Da, wo du in diesem Moment gerade stehst, sagt nichts über den Rest deines Lebens aus. Vergiss nicht: Deine Vergangenheit ist nicht deine Zukunft. „Solange der Mensch noch atmet, kann er sich auch verändern“, sagte einst der berühmte Psychologe und Begründer der Provokativen Therapie Frank Farrelly.

Motivation finden: Prokrastination überwinden

Hinter Prokrastination (Aufschieberitis) steckt meist Angst! Und aus Angst vorm Handeln und Entscheiden reden wir uns plausibel irgendwelche Geschichten ein, warum dieses genau nicht und jenes schon gar nicht gehen kann. Oder wir lenken uns einfach stumpf ab und glauben, es selbst nicht zu merken. Oder wir erfinden „Wichtigeres“, um das Entscheidende nicht tun zu müssen.

Das E-Mail Postfach aufzuräumen, Blogartikel zu lesen oder alle Newsletter „abzuarbeiten“, bedeutet keine Produktivität! Produktiv bist du dann, wenn du dabei bist, deine Ziele zu erreichen. Und deine wichtigsten Dinge fokussiert zu tun heißt auch, die unwichtigeren Personen zu enttäuschen. Wer am lautesten schreit, ist oft genau die Person, die dich am wenigsten weiterbringt.

Das Parkinsonsche Gesetz und die Prioritäten

Das Parkinsonsche Gesetz besagt: „Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht“. Jim Collins schrieb: „Wenn Sie mehr als drei Prioritäten haben, dann haben Sie keine Prioritäten.“ Ein Mangel an Zeit ist daher ein Mangel an Prioritäten.

Laut dem Harvard Business Review reduziert Multitasking bei 98% der Menschen die Produktivität um 40% und reduziert den IQ um 10 Punkte.

Praktische Schritte zur Motivation

Hör also getrost auf, alle 3,5 Minuten deine E-Mails zu checken, sondern erstelle einen Actionplan für die nächsten 30 Tage. Brich deine Jahresziele in Monats- und Tagesziele runter und arbeite das jeweils Wichtigste als erstes am Morgen ab. Denn: Die ersten 30 Minuten des Tages setzen die Verhaltensweisen des restlichen Tages fest. Fang daher nie mit stumpfen Administrationsaufgaben deinen Tag an, sondern mit Meditation, Sport, Dankbarkeit, der Formulierung deiner Ziele und der Umsetzung deiner wichtigsten To Dos und Ziele.

Fang genau jetzt an, alten Ballast loszuwerden:

  • Räum deinen Schreibtisch auf und wirf alles Überflüssige weg
  • Erstelle einmalig eine saubere Ordnerstruktur auf deinem Computer und räum den Desktop leer
  • Melde dich von den unzähligen Newslettern ab, von denen du glaubst, sie zwingend lesen zu müssen
  • Deaktiviere die Push-Funktion deines Smartphones
  • Melde dich jetzt gleich von den nervigen WhatsApp-Gruppen ab oder schalte diese wenigstens bis zum Feierabend aus
  • Lösche alle Apps, die du seit einem Jahr nicht mehr benutzt hast
  • Schließe deine drei Browser und öffne nur einen einzigen
  • Fokussiere dich! Multitasking ist eine Lüge, nur FOKUS bringt dich an dein Ziel

Erfindest du gerade vermeintlich wichtige Dinge, um das wirklich Wichtige zu vermeiden? Du sagst, du hast wirklich keine Zeit? Dann schreib für 7 Tage auf, was du jede Stunde machst (Stelle einen Wecker für jede Stunde auf deinem Smartphone). Du wirst von dem Ergebnis überrascht sein.

Das Leben ist FÜR dich und nicht GEGEN dich. Warte nicht auf die Motivation. Die Motivation wird kommen, wenn du anfängst zu handeln.

Die Aktionsschritte

  1. Triff eine klare Entscheidung!
  2. Bewerte alle zukünftigen Entscheidungen nach den Kriterien: Dient es meinem Ziel? Ja, dann mach ich es. Nein, dann lasse ich es.
  3. Terminiere die Erreichung deiner Ziele und trag alles fest in deinem Kalender ein (was keinen Termin hat, findet sonst auch nicht statt)!
  4. Bleib dran, bis es geschafft ist! Lass dich nicht mehr ablenken, setz dir Scheuklappen auf.
  5. Setz Prioritäten! Sag auch mal Nein zu anderen und damit Ja zu dir selbst!
  6. Verpflichte dich! Mach dir selber Druck – z.B. mit Hilfe von einem Partner. Kommuniziere mit ihm deine Ziele. Tausch dich regelmäßig mit deinem gewählten Partner aus.
  7. Leg einfach los! Fang an, bevor alles perfekt ist. Nicht denken, machen!

Vergiss nicht: Die größte Erfolgslüge ist „Ich bin noch nicht so weit“. Selbst die erfolgreichsten Menschen fühlen sich innerlich noch nicht soweit. Gib dich mit deinem Status-quo nicht zufrieden, geh raus aus deiner vermeintlichen Komfortzone und arbeite täglich mindestens 15 – 60 Minuten an deinen Zielen und Träumen.

Sag dir: „Danke, dass ich darf“. Denn vergiss nicht, welche Möglichkeiten du allein dadurch hast, dass du gesund bist, zwei gesunde Hände, Arme und Beine hast, sehen und hören kannst, atmen, dass dein Herz schlägt und dein Leben noch vor dir liegt.

Motivationspsychologie: Was uns wirklich antreibt

„Indem man zum Beispiel Sport treibt, Musik hört, aber natürlich auch durch gutes Essen und viel Sex werden die Endorphine im Belohnungssystem angestachelt“, so der Neurologe und Psychotherapeut Prof. Borwin Bandelow auf die Frage, was uns glücklich macht. Zudem kommt es darauf an, wie und wofür man Geld bekomme, erklärt der Forscher: „Die Menschen müssen einen Zusammenhang zwischen Mühe und Belohnung sehen.“

Motivation entsteht durchs Tun. Und zwar durch Handeln und Arbeiten an deinen Zielen und Träumen. Aber auch durch die richtige Ernährung, Bewegung und Meditation. Kauf dir ein Fitness-Armband und schaffe ein neues Bewusstsein für deinen Körper und deine Gesundheit. Iss das, was du isst, mit Achtsamkeit. Beweg dich und steigere den Bewegungseffekt, denn Bewegung bedeutet Entgiftung. Anders als der Blutkreislauf hat das Lymphsystem kein Herz was es antreibt. Dies übernimmt die körperliche Bewegung.

Verurteile nicht weiter andere, denn du kannst nicht wissen, woher diese Menschen gekommen sind und was sie im Leben zu überwinden hatten. Jeder von uns tut sein Bestes, was er oder sie in diesem Moment kann. Beurteilung bedeutet Spannung. Und das Beurteilen anderer macht es unmöglich, selbst etwas Mutiges zu tun, aus Angst, dass auch wir verurteilt werden.

Weisheit drückt sich im Mitgefühl aus, dadurch wird sie lebendig. Trau dich, von den festen Schablonen deines Wissens abzuweichen, hör auf andere in den Bereichen belehren zu wollen, die du selbst gar nicht leben kannst. Trau dich, wieder Schüler zu werden und die Welt durch die Augen eines Kindes zu sehen. Sieh dir inspirierende TED Talks oder YouTube-Videos an, hör motivierende Podcasts oder lies ein Buch, das dich wachsen lässt. Und vor allem: Setz die gelernten Inhalte um und lebe sie, bevor du voller Eifer und Angst, Dinge zu verpassen (FOMO – fear of missing out) direkt zum nächsten Buch greifst. Tanz zur Musik deines Lebens oder hör Motivationssongs, die deine Energie und Lebensfreude steigern.

Später Erfolg – diese berühmten Personen schafften erst später im Leben ihren großen Durchbruch

  • Stan Lee, Gründer von Marvel (Spiderman, X-Men uvm.) – 39 Jahre
  • George Clooney, Schauspieler – Mitte 30
  • Donald Fisher, Gründer der Bekleidungsmarke Gap – 40 Jahre
  • Robin Chase, Gründer von Zipcar – 42 Jahre
  • Samuel L. Jackson, US-Schauspieler – 43 Jahre
  • Sam Walton, Gründer von Walmart – 44 Jahre
  • Henry Ford, Gründer von Ford – 45 Jahre
  • Jack Weil, Gründer von Rockmount Ranch Wear – 45 Jahre
  • Rodney Dangerfield, Comedian – 46 Jahre
  • Charles Darwin, Naturwissenschaftler – 50 Jahre
  • Julia Child, Köchin und Kochbuchautorin – 50 Jahre
  • Jack Cover, Erfinder der Elektroschockpistole – 50 Jahre
  • Betty White, Moderatorin und Schauspielerin – 51 Jahre
  • Taikichiro Mori, Immobilieninvestor und Gründer der Mori Building Company – 51 Jahre
  • Ray Kroc, Käufer der McDonald’s-Rechte + Gründer der McDonald’s Corporation – 52 Jahre
  • Wally Blume, Gründer der Eiscreme-Firma Denali Flavors – 57 Jahre
  • Winston Churchill, Premierminister von England – 62 Jahre
  • Laura Ingalls Wilder, Schriftstellerin – 65 Jahre
  • Harland Sanders, Gründer von KFC Kentucky Fried Chicken – 62 Jahre
  • Anna Mary Robertson Moses, Malerin – 75 Jahre
  • Harry Bernstein, Schriftsteller – 96 Jahre

Walt Disney wurde entlassen und ging mehrere Male pleite, bevor er Disney gründete. Die Lehrer von Albert Einstein beschrieben ihn als „geistig langsam, ungesellig und immer in seine törichten Träume abschweifend.“ Einstein wurde von der Schule verwiesen, der Zugang zur Technischen Hochschule Zürich wurde ihm verweigert.

Henry Ford scheiterte und ging fünfmal pleite, bevor er schließlich seinen weltweiten Erfolg erreichte.

Thomas Edisons Lehrer sagten, er wäre zu dumm, um irgendetwas zu lernen.

Wir sehen, dass Scheitern eine Vorstufe bzw. ein integraler Bestandteil des Erfolgs ist. Im Coaching sehen wir, dass es nie zu spät für ein Leben ist, das du liebst und das zu dir passt. „Erfolg ist das Resultat guter Entscheidungen, gute Entscheidungen sind das Resultat von Erfahrung, Erfahrung ist das Resultat schlechter Entscheidungen“. Hab Mut, Fehler zu machen, denn Fehler gehören einfach dazu. „Meinen Erfolg verdanke ich nur meinen Misserfolgen“, wusste schon Thomas Edison.

Motivationssprüche

„Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren.“ – Winston Churchill

„Lust verkürzt den Weg.“ – William Shakespeare

„Ist unsere Motivation stark und heilsam, können wir alles vollbringen.“ – Dalai Lama

„Da unsere Handlungen von unserer Motivation gesteuert wird, sollten wir versuchen, diese zu kontrollieren.“ – Dalai Lama

„Die einzige Möglichkeit, Menschen zu motivieren, ist die Kommunikation“. – Lee Iacocca

„Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.“ – Deutsches Sprichwort

„Nichts spornt mich mehr an als die drei Worte: Das geht nicht. Wenn ich das höre, tue ich alles, um das Unmögliche möglich zu machen.“ – Harald Zindler

„Wessen wir am meisten im Leben bedürfen ist jemand, der uns dazu bringt, das zu tun, wozu wir fähig sind.“ – Ralph Waldo Emerson

Weitere inspirierende Zitate

„Alles was du jemals gewollt hast, wartet auf der anderen Seite der Angst.“ – Unbekannt

„Gewinnen heißt, keine Angst vor Niederlagen zu haben.“ – Fran Tarkenton

„Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung, dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst.“ – Ambrose Red Moon

„Es sind nicht die Dinge oder Ereignisse an sich, die uns beunruhigen, sondern die Einstellungen und Meinungen, die wir zu den Dingen haben.“ – Epiktet

„Habe keine Angst, das Gute aufzugeben, um das Großartige zu erreichen.“ – John D. Rockefeller

„Man muss vor nichts im Leben Angst haben, wenn man seine Angst versteht.“ – Marie Curie

„Der Mensch kann nicht zu neuen Ufern aufbrechen, wenn er nicht den Mut aufbringt, die alten zu verlassen.“ – André Gide

„Wenn du denkst, es geht nicht weiter: geh einfach weiter.“ – Georg Aescht

Playlist – Top 40 Motivationssongs

  1. “Let’s Get It Started” – The Black Eyed Peas
  2. “I’m Bulletproof, Nothing to lose” – David Guetta
  3. “(I’ve Had) The Time of My Life” – Bill Medley, Jennifer Warnes
  4. “Let’s Go” – Calvin Harris
  5. “Roar” – Katy Perry
  6. “Mut” – Alexa Feser
  7. “Hey” – Andreas Bourani
  8. “Beautiful” – Christina Aguilera
  9. “Viva la Vida” – Coldplay
  10. “Encore” – Jay-Z
  11. “Let’s Go” – Calvin Harris feat. Ne-Yo
  12. “Freedom” – George Michael
  13. “On Top Of The World” – Imagine Dragons
  14. “Happy” – Pharrell Williams
  15. “Not Afraid” – Eminem
  16. “Stronger (What Doesn’t Kill You)” – Kelly Clarkson
  17. “Gonna Fly Now (Theme from Rocky)” – Bill Conti
  18. “I Won’t Back Down” – Tom Petty
  19. “Beautiful Day” – U2
  20. “Started from the Bottom” – Drake
  21. “Never Give Up” – Mike V and the Rats
  22. “Hate It Or Love It” – The Game feat. 50 Cent
  23. “Try Again” – Aaliyah
  24. “It’s My Life” – Bon Jovi
  25. “The Best” – Tina Turner
  26. “I’m Still Standing” – Elton John
  27. “Survivor” – Destiny’s Child
  28. “I Will Survive” – Gloria Gaynor
  29. “What A Wonderful World” – Louis Armstrong
  30. “The Show Must Go on” – Queen
  31. “I’m so excited” – The Pointer Sisters
  32. “Eye Of The Tiger” – Survivor
  33. “Ain’t No Mountain High Enough” – Marvin Gaye & Tammi Terrell
  34. “We are the Champions” – Queen
  35. “Imagine” – John Lennon
  36. “Don’t Worry be Happy” – Bobby McFerrin
  37. “Always Look on the Bright Side of Life” – Monty Python
  38. “Live To Win” – Paul Stanley
  39. “Push It To The Limit” – Paul Engemann
  40. “Stand By Me” – Ben E. King
  41. “Don’t Give Up” – Peter Gabriel (Feat. Kate Bush)
  42. “My Way” – Frank Sinatra
COACHING MIT MARCEL KAFFENBERGER

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